Die Akademie ist eine freie Institution, die ihren Sitz im Modelhof hat. Sie ist eine Forschungsstätte, die sich jeweils einer Kernaufgabe widmet. Eine feststehende Kernaufgabe ist die Frage nach einer neuen Staatsform. In der Akademie werden unter anderem neue Bildungs- und Lehrgänge für verschiedenste Schulen entwickelt. Sie steht unter der Leitung von Urs Strähl, Gründer und Präsident der Stiftung Bildhauerschule Müllheim.
Zwei Grundpfeiler der Akademie sind der Stamm und die Vorträge.
Stamm Akademie Modelhof
Der Stamm trift sich jeweils am Freitag um 20.15 Uhr im Raum der Akademie am Modelhof (ausser es findet an diesem Freitagabend ein Konzert statt, dann entfällt der Stamm). Haupttätigkeit ist das gemeinsame Denken auf der Grundlage der Kernaufgabe, der gehabten Vorträge oder von eigenen Themenstellungen.
Vorträge Akademie Modelhof
Im Rahmen der Akademie am Modelhof finden monatlich, jeweils an einem Freitag, Vorträge zu verschiedenen Themenbereichen statt. Die Referate dauern in der Regel eine Stunde, die Veranstaltung kann aber je nach dem Aufkommen von Fragen und einer sich daraus ergebenden Debatte länger dauern.
Türöffnung: 19.45 Uhr
Beginn: 20.15 Uhr
Tickets: an der Abendkasse, Eintrittspreis: CHF 20.-
Anmeldung erwünscht unter Tel.-Nr. 071 626 77 60, Frau Janser verlangen, vielen Dank.
Vortragsreihe 2013
*27. Juni 2013 Rabbi Benjamin, "Chassidismus und Christentum"
25. Oktober 2013 Frank Karsten, „Ist die Demokratie in der Schweiz Erfolgsgarant für Wohlstand oder Schuhlöffel für den Sozialismus?“
22. November 2013 Bruno Riek, "Die rasche Wirksamkeit eines echten Gesundheitswesens als Teil einer Vision"
*ausnahmsweise an einem Donnerstagabend
*27. Juni 2013 Rabbi Benjamin
„Chassidismus und Christentum“

Rabbi Benjamin ist der orthodoxen jüdischen Synagoge angeschlossen und zugleich Christlicher Theologe. Als messianischer Rabbiner leitet er eine internationale Bewegung, die Personen aus den unterschiedlichsten biblischen Glaubensrichtungen zusammenführt.
Er repräsentiert ein sehr breites Erbe und arbeitet dadurch in einem interessanten Spannungsfeld.
Schon bevor die Bibel fertiggeschrieben wurde, gab es Spaltungen zwischen Juda und Israel, dann zwischen Christen, Juden ... Sehr vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass diese Glaubensunterschiede über 50 Mio. Menschen den Tod gekostet haben.
Rabbi Benjamin beleuchtet nun die Gegenseite, indem er aufzeigt, wie in den verschiedenen Richtungen über Jahrhunderte und Jahrtausende sehr viel Gutes herangewachsen ist und bewahrt wurde. Dem Zuhörer eröffnet sich eine neue Sicht über meist unbekannte Schätze.
Wir dürfen einen spannenden Vortrag mit überraschenden Erlebnisberichten und musikalischer Umrahmung erwarten.
25. Oktober 2013 Frank Karsten
„Ist die Demokratie in der Schweiz Erfolgsgarant für Wohlstand oder Schuhlöffel für den Sozialismus?“

Frank Karsten ist Leiter der niederländischen Stiftung für mehr Freiheit und Mitautor des gerade auf Deutsch erschienenen Buches „Wenn die Demokratie zusammenbricht - Warum uns das demokratische Prinzip in eine Sackgasse führt“. Das Buch ist schon in vielen Sprachen verfügbar. Er ist Gründer des Mises Instituts Niederlande, das sich für eine freie Marktwirtschaft einsetzt.
„About the talk: Switzerland is a successful country and many attribute this success to it's direct democracy. But is that correct? In this provocative lecture Frank Karsten will argue against democracy on both moral and practical grounds. In his opinion democracy is the new socialism, a collectivist ideology in which the individual is subordinate to the collective. It leads to runaway government spending, social tensions, increasing taxes, bloated regulation and the decline of individual liberty. If we seek improvement in political, social and economical matters we should not promote more democracy but more individual liberty.“
22. November 2013 Bruno Riek
"Die rasche Wirksamkeit eines echten Gesundheitswesens als Teil einer Vision"

Bruno Riek, verheiratet, Vater zweier erwachsener Kinder, hat von 1985 – 1995 ein Projekt mit mehreren Mitarbeitenden geleitet zu den Themen Komplementärmedizin und alternative Ernährung. Zu diesem Zwecke hat er auf weltweiten Reisen andere Kulturen, Lebensweisen sowie uns fremde Therapien und Phänomene kennen gelernt, ein Netz zu Experten gespannt und entsprechende Studien gesammelt. In den 90-er Jahren hat er die COST-Aktion ‚Unconventional Medicine‘ initiiert und als einer der beiden Schweizer Vertreter begleitet. COST ist ein Akronym für ‚Coopération européenne dans le domaine de la recherche technique et scientifique’. In der Schweiz wurde die unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission stehende Aktion vom damaligen BA für Bildung und Wissenschaft überwacht. Daran waren 13 Länder direkt beteiligt, Israel und die USA indirekt.
Vortragsreihe Akademie am MODELHOF alle Referate ab 2012